Die Entstehung

Bereits in meiner Kindheit träumte ich davon, eines Tages Landwirt zu sein. Ohne elterlichen Betrieb erschien dieser Traum jedoch in weiter Ferne zu liegen.
Mit einer Ausbildung an der HBLFA für Gartenbau in Schönbrunn zum Gartenbauingenieur mit den Schwerpunkten Obst und Gemüse legte ich in meiner Jugend den ersten Grundstein für mein Unterfangen. Wenn schon nicht Landwirt, dann zumindest etwas Vergleichbares, also wurde ich kurzum Gärtner. Zahlreiche Weiterbildungen und unterschiedlichste berufliche Erfahrungen führten 2021 endlich zur Firmengründung von WALD GARTEN WIESE Elias Meerkatz e.U.
Getrieben von Fleiß und Überzeugung sowie zahlreichen helfenden Händen wächst der kleine feine Traum fortan beständig weiter.

Das Konzept

Vielfalt und Nachhaltigkeit sind uns ein großes Anliegen. Daher versuchen wir stets, unterschiedlichste Aspekte bei unserer Arbeit einzubeziehen und möglichst resourcenschonend zu wirtschaften. 
Wir bemühen uns, natürliche Kreisläufe gegenfalls aufrecht zu erhalten beziehungsweise zu schließen. Arbeiten mit der Natur und nicht gegen sie gilt dabei als wichtiges Prinzip. 

Während global betrachtet die Spezialisierung stetig voranschreitet, machen wir im Grunde genau das Gegenteil: Statt ein Produkt zu perfektionieren und es in Massen zu vertreiben, sind wir bemüht, die Wertschöpfung in der Vielfalt und dem Ineinandergreifen verschiedenster Bereiche zu finden.

Warum WaldGartenWiese?

Wald

Viele Bäume sind nicht automatisch ein Wald. Es sind keine Fichten-Monokulturen, welche Tieren Nahrung und Unterschlupf bieten oder Menschen zu Ruhe und Entspannung verhelfen. Mischwälder, welche nicht penibelst gesäubert werden, stellen einen wichtigen Teil des natürlichen Kreislaufes dar.

Neben Brennholz bieten sie vor allem im Winter auch einige gerngesehene Futteralternativen für unsere Ziegen. Mit unserem mobilen Sägewerk lässt sich zudem maßgeschneidert Bauholz produzieren, welches wir beispielsweise bei der Errichtung von Stallungen aber auch für zahlreiche andere Projekte gebrauchen können. 
Speziell an kalten Wintertagen, aber auch an regnerischen Sommertagen, wird gerne in der warmen Werkstatt das ein oder andere Unikat gebastelt. Von gedrechselten Eierbechern, edlen Kugelschreibern bis hin zu praktischen Türknäufen, simplen Sitzgelegenheiten oder praktischen Schüsseln sind der Kreativität dabei kaum Grenzen gesetzt.

Garten

Ein Garten kann viel mehr als einfach nur schön zu sein. Wir verstehen "Garten" eher im Sinne eines Nutzgartens, wo prächtige Obstbäume gedeihen, die Gemüsebeete nur so überquellen mit reicher Ernte und der Gärtner nach getaner Arbeit die einzigartige Atmosphäre in seinem Liegestuhl genießen kann.

Jeder Garten stellt ein eigenes kleines Ökosystem dar und hat seine speziellen Besonderheiten. Unsere Gärten schenken uns neben wertvollen Lebensmitteln nicht zuletzt herrliche Rückzugsorte und wunderschöne Momente.
Der Garten fügt sich in den natürlichen Kreislauf, jeder Überschuss und "Abfall" wird letztendlich zumindest zu Kompost, insofern er nicht als Leckerei für die Tierhaltung geeignet ist. Selbst sogenannte Schädlinge haben ihren positiven Effekt, in dem sie unseren Hühnern als leckere Beschäftigung dienen.

Wiese

Hier kriecht und fleucht es wo man nur hinsieht. Die Hühner baden in der feinen Erde und scharren stundenlang nach eiweißreichen Happen.
Zu jeder Jahreszeit ist hier was los, und immer sieht die Wiese anders aus. Sie ist nicht nur Heimat für unsere "Haustiere", sondern auch für ettliche Insekten und Kleinstlebewesen. 
Über dem satten grünen Gras und den bunten Wiesenblumen drohnen Obstbäume und bieten Schutz vor Wind, Wetter, Sonne.
Träge liegen unsere Ziegen zur Mittagszeit im Schatten und lassen sich das saftige Grün im wahrsten Sinne des Wortes nochmal durch den Kopf gehen. Hier und da zwitschert ein Vögelchen, die ein oder andere Biene schwebt von Blüte zu Blüte.
Im Winter erscheint die Wiese manchmal triest und leer, doch tief versteckt liegen ihre Schätze und warten auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres. Auch die Tiere wissen dies und graben selbst unter der feinen Schneedecke noch so manchen Leckerbissen aus.
An die sommerliche Hochphase erinnert nicht zuletzt aber auch zu dieser Jahreszeit das viele, mühsam bei Hitze angesammelte Heu, welches als Futter, Einstreu und Mulch zumindest den Duft des bäuerlichen Sommers festhalten konnte.